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Montag, 5. November 2012

A little change

Good day to everyone !
I have decided to write the next posts all in English, simply because writing, speaking and thinking German gets harder everyday.
Also I got a few requests from other International Students
from Asia, Brasil...
I am sorry to all my German audience, but I hope I won't loose your great support and interest by switching to the most common and actually really quite beautiful language in the world.
Of course, although I have been here for some time now my grammar might not be absolutely ´correct and I hope you will forgive me occurring mistakes.
Thank you !
Fran

Sonntag, 4. November 2012

Walknochen und die Antarctic


Nachdem ich gestern noch ein wenig an meiner Komposition gearbeitet hatte, traf ich mich heute, am Freitag dem 14. September 2012, mit Alice und Claire in der Schule (ohne Uniform) um es aufzunehmen. Nach mehreren Proben lief eigentlich alles ganz gut ! Wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es sollte ja auch so perfekt wie möglich sein. Mir fiel es dieses Mal einfach sehr viel leichter, die Komposition für die Gesangsstimmen zu schreiben, als nur für die Instrumente.
Später habe ich erfahren, dass ich mit meiner Arbeit und unserer Einspielung zwischen Merit und Excellence stehe ! Prima ...
Gleich danach lief ich nach Hause, um mich mit Sandy zu treffen. Wir fuhren mit dem Bus nach Shirley, einem Vorort von Christchurch, wo wir in der Walknochen-Schnitzwerkstatt schon erwartet wurden. Nach einer kurzen Einleitung suchten wir uns je ein Motiv aus, das wir dann aus dem uns gegebenen Knochenstück herausschnitzen wollten. Es war wirklich harte Arbeit, mit den kleinen Feilen und Schmirgelpapier die Knochen zu bearbeiten. Nach 3 Stunden lackierte der Inhaber der Werkstatt unsere fertigen Stücke. Sie sehen so erstaunlich gut aus !!! PRIDE !!!
Auf dem Rückweg sahen wir einen Chinesen, der seinem Sohn scheinbar das Fechten beibringt.  Er stellte ihn auf eine Runde Röhre über den Sandspielplatz, eine wirklich sehr effektive Methode, nicht zur Seite auszuweichen ...


Am Samstag musste ich schon um 5:00 Uhr morgens aufstehen ! Obwohl Tim hätte ausschlafen können, fuhr er mich zum Canterbury Museum. Zu dieser frühen Zeit sind am Wochenende noch gar keine Busse unterwegs. Das tat mir sooo Leid, für Tim ! Thank you very much !!!
Vor dem Museum traf ich mich mit Katarina. Wir stiegen in den Bus der uns nach Kaikoura bringen soll. Nach einer ziemlich langen Busfahrt kamen wir an und ich schwamm sofort in den Erinnerungen an meine SUPER Südinseltour ... Wir saßen beide am Meer, bis Kata zum Walbeobachtungsausflug aufbrach. Ich bin noch ein bisschen alleine durch die Stadt und über den Trödelmarkt bummelte, bevor ich mich noch ein wenig an den Strand legte. Zur Mittagszeit war auch ich an der Reihe.
Um 12:30 Uhr bekam ich dann meinen Taucheranzug, um im Meer zu schwimmen. Es ist mein zweiter Versuch, um mich mit den Delfinen auf ihr Element einzulassen. Das erste Mal, der auf meiner Rundreise, hatte ja damals nicht ganz geklappt. Dieses Mal ist das Wetter gut und alle sehr hoffnungsvoll. Doch zu meiner Enttäuschung sichteten wir nur sehr kleine Delfingruppen und diese fliehen schnell vor unserem Boot. Auch vor dem Suchhelikopter, der für uns Ausschau hält, nehmen sie reis aus. Ein zweites Mal bekomme ich mein Geld zurück. Dabei wäre ich doch wirklich so gerne einmal ins Wasser gesprungen, trotz Kälte !

Katarina in Kaikoura
 
ich, am Strand
 
auf der Suche nach den Delfinen
 
Kurz vor der Rückfahrt konnte ich noch schnell für ein paar Minuten in den Gebrauchtbuchladen springen und mit einer vollen Tüte wieder herauskommen. Kata hatte mehr Glück !
Sie sah einen Wal, sogar sehr nah ! Vielleicht hätte ich doch lieber mit ihr gehen sollen... Nun waren wir aber schon wieder auf dem Rückweg und zu ändern war es auch nicht mehr !
Am gleichen Abend ging ich, in Familie, noch ein wenig raus. Pünktlich für die letzten 4 Lieder erreichte ich dann mit Tim die 80er Jahre Disco. Wir tanzten einen Walzer am Ende (OmG, ich habe es verlernt !!!) und ich sang zu Time to say goodbye !
Am Sonntag, den 16.9.2012, ging es in das Antarctic Centre. Ich traf mich dort wieder mit Katarina und wir verbrachten sehr spannende 5 Stunden zusammen. Ein sehr schönes und auch interessantes Museum über diesen kalten Kontinent (nächstes Wunschreiseziel ? ). So gegen 12:15 Uhr gingen wir zum Hägglund Kurs, dort fuhren wir mit so einem Gefährt auf Ketten, das in der Antarktis genutzt wird. Ich saß ganz vorne und wir rattern künstliche Hügel rauf und runter. Wir bleiben über meterbreiten Spalten stehen, passieren ein Grabkreuz (für einen Hasen) und schwimmen in bis zum Fenster hochsteigenden und mindestens 3 Meter tiefem Dreckwasser. Es war cool, aber nicht angsteinflößend oder so. Mit dicken Regenjacken begaben wir uns anschließend in die Sturmkammer, wo die Kälte und Windstärke eines antarktischen Sturms spürbar gemacht wurde. Eine Eisrutsche, Iglu, Schneemotorrad waren im Angebot eingeschlossen.















 
 


Beim 4D Kino wurden wir ziemlich nass von den Wellen, Eisbergsplittern und Vogelka...
Im Anschluss wurden wir beide mit hinter die Kulissen genommen. So konnten wir die kleinen blauen Pinguine, die kleinste Art der Welt, besser sehen und waren ganz nah dran.
Die sind so süüüüüüüß !
Wir machten viele Fotos in unseren Polarjacken und auf allen möglichen Stationen. Schauten bei der Pinguin-Fütterung zu und sie tappten um unsere Beine herum. Alle diese Pinguine hatten oder haben Verletzungen, waren z.B.: blind oder einbeinig und hätten also in der Wildnis nicht mehr überleben können.
Sie sind also hier eher in Rente als im Zoo ...
Es ist sehr schön zu wissen, dass es für diese Tiere einen geschützten Bereich gibt und Menschen die sich liebevoll um sie kümmern !!!









Der Sonntagabend endete mit einem lustigen Familienbesuch in einem chinesischen Restaurant.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die Zeit, wo ist sie geblieben?

ENTSCHULDIGUNG !

HILFE !!!
Mir läuft die Zeit davon !
Mein Tag braucht 48 Stunden (oder mehr...) !
Wir haben ein Abschluss- und Abschiedskonzert nach dem Anderen. Viele sind komplett selbst organisiert und arrangiert.
Es macht super viel Spaß, muss aber alles in kürzester Zeit einstudiert und geprobt werden.
Einige meiner Freundinnen baten mich, ihre Hausarbeit in Deutsch zu kontrollieren und zu korrigieren. Die eine oder andere Nachhilfestunde fällt auch an.
Denn die Examen sind in wenigen Wochen.
Meine Klausuren und Prüfungen will ich so gut wie möglich abschließen und dafür muss ich lernen.
Der Blog wird auf jeden Fall geschrieben, leider nur etwas später. Vielleicht schreibe ich erst einmal in Englisch, das ginge schneller.
Ich habe so viele tolle Freunde und Menschen um mich herum und ich habe noch viel vor und zu tun.
Die Zeit, sie wird knapp !!!
24 Stunden für einen Tag, sind eindeutig zu kurz ...

Samstag, 20. Oktober 2012

... erste Klausuren

Montag, 10. September 2012, letzter Schultag vor der Klausuren Phase. Wir lernten sogar noch etwas Neues in Mathe, in der letzten Stunde vor der Arbeit !
Auch in Senior Chorale wird jetzt von mir erwartet, dass ich den "Earth Song" und "Waltzing Mathilda" auswendig lerne. Auch die 4 "massed items" soll ich singen, plus die 2 Magna Voce Songs und 4 Kompositionen von Freunden aus meiner Musikklasse. Anschließend muss ich das alles noch Aufnehmen.... Kein Problem !!!
Statt jedoch ausschlafen zu können hatte ich gemeinerweise gleich am allerersten Tag um 8:30 Uhr eine Arbeit zu schreiben.
Eigentlich 2 um genau zu sein. Laut Stundenplan sollte ich die Arbeiten für Drama und Englisch zur gleichen Zeit schreiben. Also kam ich am Morgen für Englisch, was ganz gut lief (nur das Gedicht habe ich irgendwie nicht so richtig verstanden).
Im Anschluss bin ich dann nach einer sehr kurzen Lunchpause mit Sam und Beth wieder zurück, um mit den 12ern die Drama-Klausur zu schreiben (Clowning-Theorie).
Die ersten Arbeiten sind geschafft !
Das heißt: für die Nächsten Klausuren lernen !
Mathematik steht nun auf dem Programm. Also ran... !
Beim Christchurch Youth Orchestra hatten wir Sectionals bei Anne Robinson, die Rebeccas und Andrews (Schulkonzertmeister) Mutter und auch unsere Geigenlehrerin ist.
Mittwoch, 12.9.2012, endlich ausschlafen ! Unsere Katze Aapie weckt mich jedoch aus meinem fantastischen Traum, als sie sich zu mir ins Bett knuddelt. Thanks, bro !
Zum ersten Mal durfte ich mich als Schiedsrichterin bei einen Fechtwettkampf versuchen, das ist super kompliziert mit all den französischen Wörtern, Gesten und immer neuen Prioritätsregeln...
Und was geschah danach ? Mathe lernen, lernen, lernen, immer noch nichts verstehen, weiter lernen, lernen... aufgeben, schlafen. Gute Nacht !
Freitag der 13. ! Nein, Dienstag der 13. September, Mathearbeit am Morgen... Ok, also ich musste ein paar Fragen auslassen, aber ich könnte noch bestehen... Sieht trotzdem gefühlsmäßig nicht so gut aus. Aber das hab ich auch bei meinem Internal geglaubt und dann war es super. Nur hatte es diesmal schon schlecht angefangen, weil ich meinen Taschenrechner vergessen hatte. Zum Glück konnte und hat mir der Lehrer seinen geliehen !
Obwohl wir an diesem Tag keine Schule mehr hatten, gingen wir zu den gewohnten Zeiten zur Orchesterprobe. Während der beiden Proben, mit einer Stunde Pause dazwischen, wurde ich ganz überraschend gefragt: ob ich zu Maddys Komposition singen könnte und ob sie das aufzeichnen dürften.
Welche Ehre, ist ganz schön...
Nachdem wir unsere CYO-Probe beendeten, hatten wir ein Orchestral Festival. Der Termin muss an mir vorbei gegangen sein und ich habe es erst heute erfahren. Es saßen sogar Wertungsrichter im Publikum, ist das etwa ein Wettbewerb ??? Feedback bekamen wir zwar schon, aber wir wurden nicht mit den anderen Orchestern verglichen. Also doch nur ein Festival...
Es war aber eine sehr gute Möglichkeit unsere Melbourne-Tour-Uniform zum ersten Mal zu tragen und zu präsentieren !
 


Freitag, 19. Oktober 2012

Study

Es ist wieder einmal Donnerstag (6. September 12) und die Exams rücken immer näher. Bei einer Probearbeit in Musik bekamen wir alle (sogar Mr. Petch) einen Lachanfall.
Da dieses hübsche Streicher-Barock-Stück ganz plötzlich in ein Heavy Metal Arrangement umschlug ! Es war wirklich schwer da einen Unterschied zu hören... (nicht). Nur sollte sowas in unserer richtigen Arbeit vorkommen, wären wir alle wegen unpassenden Verhalten rausgeworfen worden... Aber es war einfach zu komisch !
Nach der Schule hatten wir wieder eine Orchesterprobe auf der Bühne, wo wir auf die Westburn Intermediate School trafen. Zusammen spielten wir den slavonischen Tanz von Dvorak, was mir jetzt sehr, sehr leicht erscheint. Noch vor einem Jahr aber, noch zu einem meiner schwersten Stücke gehörte.
So viel lernt man in 2 Top Orchestern...
Am Freitag bekam ich zum ersten Mal einen Schokoriegel in Drama geschenkt, da ich ein Aufwärmspiel gewonnen hatte. Aber auch nur, weil es etwas mit Mathe zu tun hatte und nicht mit Kreativität...
Auch bin ich zum ersten Mal bei einer Probe von Senior Chorale dabei. Das ist der andere gemischten Chor der Burnside High School, der Gold beim BigSing gewonnen hatte. Es war richtig gut, aber Interval ist einfach viel zu kurz dafür ! Wir hatten nur ungefähr 5 Minuten Zeit zum singen, da erst ein neues Stück ausgegeben wurde. Die Komposition stammt von Alice aus meiner Musikklasse, die mal eben anstatt für 2 Stimmen für einen ganzen 8-stimmigen Chor die Musik geschrieben hat ! Sie ist einfach die Beste in Musik ! In Probearbeiten löst sie alles gleich beim ersten Mal hören und bekommt dann noch Extra-Aufgaben...
Unglaublich talentiert !
Mit Bel Canto sang ich zum ersten Mal mein neues Solo in Lux Aurumque von Eric Whitacre. Es ist zwar nur ein langes hohes "g", aber trotzdem ein Solo ! Außerdem sangen wir noch "Shepherd's Pipe Carol" zusammen mit dem Orchester und "I can tell the world", bei dem ich am Ende ein hohes "h" reinschmettern darf ! 
Juhu, das höchste Chorstück, ever !!!
Das Wochenende vor den beiden Exam Wochen...
Jetzt ist nur noch lernen angesagt.
Doch eine tolle Auszeit gab es noch. Tim nahm mich zum Adrenaline Forest mit, wo ich wirklich schon immer mal hin wollte ! Dieser Hochseilgarten besteht aus 6 Schwierigkeitsstufen und natürlich habe ich alle davon abgehakt, obwohl es bei dem höchsten Tarzan-Sprung doch ein bisschen scary wurde.
Aber ich habe es geschafft !
Die hohen dünnen Bäume wehten ziemlich stark im Wind...
Danke Tim, es hat richtig Spaß gemacht !



 

Der Samstag brachte nur eine kleine Pause von meinen Englisch Studien. Als Ciara und ich versuchten, noch mehr Schokolade als Melbourne Fundraiser zu verkaufen. 
Ansonsten ? Study ... !

Donnerstag, 18. Oktober 2012

James' Fundraising Concert

Am Samstag, den 1. September, wurde ich zum Elmwood Auditorium gefahren, wo ich auf James, Charlotte, Beth und viele andere aus meinem Chor und dem Orchester traf.
James hatte ein Konzert selbst organisiert und gestaltet.
All seine Freunde, Bekannten und Musikliebhaber wurden dazu eingeladen, um für unsere anstehende Orchesterreise nach Melbourne Geld zu sammeln. Zum Auftakt der Veranstaltung
tanzte er, danach spielte er Klavier, ein paar seiner engeren Freunde haben gesungen. Zum Schluss haben sie alle sogar noch einen kleinen Chor gebildet. Es war richtig gut !
Schade, dass nur so wenige Leute gekommen sind und seiner Einladung folgten. Es steckte so viel Liebe und Arbeit darin.
Nach dieser schönen und kurzweiligen Darbietung sollte ich sogar mit auf das Gruppenfoto, obwohl ich doch überhaupt nicht aufgetreten bin ...
Vom Auditorium aus wurde ich anschließend mit Theo, von seinem Vater, nach Lincoln zu unserem CYO-Konzert gebracht. Wir hatten noch etwas Zeit bis zu unserer Einspielphase und schauten uns ein wenig um. Nach einer kurzen, aber guten Probe haben wir uns die erste Hälfte des Konzertes angesehen. Es spielten alle Grundschulalter-Orchester, bevor wir dann als allerletztes Ensemble auftraten. Last but not least !
Bei meinem Fundraising-Busken am nächsten Morgen (wieder einmal alleine) machte ich, trotz schwerer Zweifel am Anfang (wegen dem Fehlen von Fußgängern), mehr Geld als je zuvor:
fast 50$ für eine halbe Stunde ! Es lohnt sich wirklich, wenn man einmal seine Angst überwunden und angefangen hat.
Am Nachmittag war ich noch bei einer Geburtstagsparty von Bekannten. In Riccarton gibt es die wunderschönen Ilam Gärten, wo wir gut Verstecken spielen konnten. Wirklich hübsche Gegend, da wundere ich mich, warum ich bisher noch nie dagewesen bin ?
Der Abend war kurz, denn ich war müde. Mit dem gerade laufenden Film "Prince of Persia" und dessen Filmmusik in den Ohren ging ich ins Bett.
Im Chor bekamen wir am Montag 4 neue Stücke, die wir mit allen Chören zusammen singen werden: Dream with me (Jackie Evancho) für alle Mädchen, I can tell the world, Lux Aurumque (Eric Whitacre, ich darf das Solo singen !) und Shepherd's Pipe Carol zusammen mit dem Orchester (ich spalte mich dann mal ...).
Das Galakonzert von Big Sing wurde vom Veranstalter
hochgeladen ! Man sieht wirklich, dass ich bei unserem letzten "Gloria" fast geweint hätte ... Oder sogar habe ???
In Drama am Dienstag starteten wir wieder mit Clowning, um für die nächsten Prüfungen in Clowning THEORIE vorbereitet zu sein.
Bei meinem letzten Fechttraining in der Schule (es findet leider nicht mehr im 4. Term statt) verlor ich zwar alle Wettkämpfe, es hat aber trotzdem Spaß gemacht. Ich bekam überall blaue Flecken von den vielen Treffern, die ich einstecken musste !
Am Abend hat es tatsächlich gestürmt ! Das war der erste Sturm, seitdem ich in Neuseeland bin und Facebook ist voll von ängstlichen Bemerkungen und Übertreibungen. Von angeblich faustgroßen Hagelkörner, die hier nur eine Stunde später als noch nicht einmal murmelgroß herunterkamen, war zu lesen. Und während andere sich im Haus verbarrikadierten ging ich nach draußen...
Am Mittwoch, 5. September 2012, sollten wir unser vorbereitetes Portfolio für SMP mitbringen. Ich war ganz optimistisch was meine Arbeit betrifft. Doch dann der Schock ! Ich habe meinen Memory Stick vergessen ... Das Gute daran: ich war eine von vielen. Glück gehabt ... Noch einmal Fechttraining am Nachmittag und ab in die Oper, dieses Mal mit dem Bus.
Es stand etwas Besonderes auf dem Programm: Der Opern Masterklasse des Lexus Song Contest ! Es war SUPER !!! Sie sangen alle soooo gut  (sind aber auch 10 Jahre älter) und es gab trotzdem immer noch so viele Verbesserungstipps von den Professoren. Sehr interessant und die meisten Ratschläge davon sind auch für mich anwendbar ! Ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass es so schwer ist. Man steht auf der Bühne vor einem Publikum und wird dann auch noch nach jeder Zeile unterbrochen, um seltsame Übungen machen zu müssen und Hinweise entgegen zu nehmen. Natürlich sollten diese dann auch gleich umgesetzt werden ! Natürlich ...
In der Pause unterhielt ich mich mit einer der Sängerinnen. Sie studiert tatsächlich in Berlin, an der Universität der Künste !
Dabei wurde sie in Christchurch geboren und ging in die Burnside High School. Was für ein Zufall ...
Deutsche Unis scheinen also für Musik, im internationalen Vergleich, sehr gut zu sein !
Wir haben unsere Adressen ausgetauscht und ich darf ihr sogar bei Facebook schreiben, sollte ich irgendwelche Fragen haben.
Ist das nicht nett ?
Wir wollen in Verbindung bleiben, vielleicht trifft man sich
ja mal in Deutschland.
Ich bin umgeben von tollen Freunden und Künstlern !

Mittwoch, 17. Oktober 2012

... my gate to paradise

Nach einer ganz tollen Australienreise, mit ganz viel Spaß und vielen Konzerten, melde ich mich nun zurück.
Zuerst präsentiere ich mal das Gedicht, mit welchem ich bei einem Wettbewerb der Frankfurter Buchmesse teilgenommen habe. Gewonnen habe ich zwar nicht, aber das Schreiben hat Spaß gemacht. Versuche meine "Posts" schnell nachzuarbeiten.  Franzi
                                                                  
New Zealand - my gate to paradise

Tentatively I entered, full of hopeful expectation.
My wonderland greets me, wreathed with magical mists.
In the mountains the morning kindles.
A delicate composition materialized and arises now to a symphony with timpani and trumpets.
Spirit of the land

All that naturalness, beauty, charm and harshness are combined here in a single wonderful poem.
Oh fair and sacred land, let me wander on your trails.
Let my eye linger on the emerald gleam of your waters, on your

snow-capped heights.
Nature’s unique miracle, endearing phenomenon.
I feel blissful and free.

Spirit of this land What a land in which the souls of the dead roam to Hawaiki and spirits of the
ancestors are perceptible everywhere.
Magic surrounds me and I unify with the beginning of eternity.
Wind-blown water, grey rain above the river, mellow hills, the maw of hell in smoking volcanoes, a place where the heavens meet our world,

dreamy, gentle and tremendous.
Spirit of their land Yes, I admit, I am a dreamer…

for only dreamers find a way through moonlight and
experience the dawn before the world awakes.
Every plant, animal and human here reflects the smile of the world.
The beauty of this land is boundless, magical, enchanted.
Spirit of our land

How can I travel the long road back to my homeland, for I have found here my deepest happiness.
But I will carry this joy tightly locked in my heart, with a wistful glance…
Certainly I will come back someday!
Spirit of my land                                                                 
 
                                                                                                                                                                           Franziska Fait